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Fidelity CB 9

aus Schachcomputer.info Wiki, der freien Schachcomputer-Wissensdatenbank
Fidelity CB 9
Stammdaten
Modul-Typ:
Eröffnungsmodul
Einführung:
Neupreis:
198 DM ($78)
Technische Details
Bezeichnung:
CB 9
Inhalt:
8.160 Eröffnungszüge
Varianten:
381
Rechentiefe:
bis zu 30 Halbzüge
Allgemeines
* Kompatible Computer: s.h. Fidelity Module

Das Fidelity CB 9 war ein Eröffnungsmodul für verschiedene Fidelity-Schachcomputer. Es kam im September 1982 auf den Markt und wurde zunächst zusammen mit dem Fidelity Sensory Chess Challenger 9 angeboten. Das Modul diente dazu, die fest eingebaute Eröffnungsbibliothek kompatibler Geräte deutlich zu erweitern.

Allgemeines

Mit dem CB 9 verfolgte Fidelity das Ziel, den eigenen Schachcomputern in der Eröffnungsphase ein breiteres Repertoire zur Verfügung zu stellen. Während viele Geräte jener Zeit nur über eine relativ knappe interne Bibliothek verfügten, bot das Modul eine spezialisierte Erweiterung, die vor allem für Spieler mit Interesse an systematischem Eröffnungsspiel und Trainingspartien gedacht war.

Das CB 9 enthielt 8.160 Eröffnungszüge in 381 Varianten. Die Varianten erreichten dabei Tiefen von bis zu 30 Halbzügen. Für ein externes Eröffnungsmodul der frühen 1980er Jahre stellte dies eine beachtliche Spezialisierung dar und zeigte, dass Fidelity seine stärkeren Geräte zunehmend auch für ambitionierte Turnier- und Vereinsspieler positionierte.

Technische Einordnung

Das CB 9 war kein eigenständiger Schachcomputer, sondern ein Steckmodul, das in dafür vorgesehene Fidelity-Geräte eingesetzt wurde. Seine Aufgabe bestand ausschließlich in der Bereitstellung zusätzlicher Eröffnungsinformationen. Die eigentliche Stellungsbewertung und Suche blieb weiterhin Sache des jeweiligen Grundgeräts.

Das Modul besaß die Abmessungen 6,7 × 5,5 × 1,7 cm. Der ursprüngliche Verkaufspreis betrug 78 US-Dollar.

Kompatibilität

Das CB 9 war mit folgenden Schachcomputern kompatibel:

Die Liste zeigt, dass Fidelity das Modul nicht nur für ein einzelnes Gerät, sondern als Zubehör für eine ganze Reihe gehobener Modelle vorsah. Damit wurde das CB 9 zu einem Baustein innerhalb des modularen Zubehörprogramms des Herstellers.

Bedeutung

Das CB 9 gehörte zu jener Generation von Erweiterungsmodulen, mit denen Fidelity die Funktionalität seiner Schachcomputer gezielt ausbaute. Solche Module waren ein Ausdruck des damaligen Trends, dedizierte Geräte durch externe Bibliotheken und Spezialprogramme aufzuwerten, ohne die Grundhardware verändern zu müssen.

Aus heutiger Sicht ist das CB 9 ein interessantes Beispiel für die Versuche der Hersteller, die praktische Spielstärke ihrer Geräte besonders in der Eröffnungsphase zu verbessern. Für Sammler und historisch interessierte Anwender dokumentiert es zugleich den Übergang von einfachen integrierten Eröffnungsbibliotheken zu auswechselbaren Speichermodulen mit deutlich erweitertem Repertoire.

Literatur und Quellen

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